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Projektidee: Entwicklung einer außerschulischen Bildungs- und Vernetzungsplattform für MINT und Digitalisierung in Hirschaid

In der Ortsmitte von Hirschaid (Lkr. Bamberg) – einer Marktgemeinde mit 12.000 Einwohnern in der Metropolregion Nürnberg – soll in einem ehemaligen BayWa-Getreidespeicher ein außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche sowie eine Bildungs- und Vernetzungsplattform für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entstehen. Der Initiator des Projekts „MINT-Zentrum Hirschaid“, Frank Seuling, hat bereits vor einigen Jahren eine 150 Meter entfernte Industriebrache erworben, zu einem Vorzeigezentrum für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien (EU-Green Building) umgebaut und gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten Veranstaltungszentren Deutschlands entwickelt – Energiepark Hirschaid.

Visualisierung des zukünftigen Gebäudeensembles (links: ehemaliger Getreidespeicher / Bestandsgebäude, rechts: Veranstaltungsarena / Neubau)

Mit dem „MINT-Zentrum Hirschaid“ verfolgt Frank Seuling mit seinem Team nun das Ziel, ein außerschulisches Lernangebot für Kinder und Jugendliche im Bereich MINT durch Kooperationen mit MINT-Initiativen, Schulen, Universitäten und Hochschulen sowie Wirtschaftsunternehmen zu etablieren. Ein erster Schritt könnte die Realisierung eines „TUMO-Lernzentrums“ sein, welches 2021 erstmalig in Berlin durch die KfW-Gruppe eröffnet wurde und in den nächsten Jahren in Deutschland ausgerollt werden soll.

Holzmodell vom zukünftigen MINT-Zentrum Hirschaid mit dem ehemaligen Getreidespeicher (Bestandsgebäude) und der neuen Veranstaltungsarena (Neubau)

Workshop-Räume, eine interaktive Ausstellung, Maker-Spaces, große Projektionsflächen – all das kann am Standort Hirschaid auf Basis vorhandener Gebäudestrukturen entwickelt werden. Dafür soll der „alte“ BayWa-Getreidespeicher (Eigentümer ist die Francum GmbH aus Hirschaid) mittelfristig umgebaut und energetisch saniert werden. Mit dem Neubau einer nachhaltigen Veranstaltungsarena als Bauabschnitt-1 wird noch im Jahr 2022 begonnen. Der Holzbau wird als „Nullenergiehaus“ vom Bundesumweltministerium mit einer Förderung in Höhe von 1 Mio. Euro unterstützt. Geplant ist, dass ab Ende 2023 die Veranstaltungsarena auch in Kombination mit dem benachbarten Veranstaltungszentrum Energiepark Hirschaid für verschiedene Veranstaltungsformate genutzt werden kann.

Bereits seit 2018 wurden mit zahlreichen Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Gespräche und Präsentationen zum geplanten Projekt „MINT-Zentrum Hirschaid“ durchgeführt und auch ein Testimonial-Konzept erstellt. Insbesondere mit der KfW-Gruppe erfolgte in den letzten Jahren ein intensiver Austausch über das TUMO-Lernkonzept. Auf dieser Basis wurden dann erste konkrete Machbarkeitsstudien, Businesspläne und Betreiberkonzepte ausgearbeitet mit dem Ergebnis, dass sich der ehemalige BayWa-Getreidespeicher mit ca. 2.500 Quadratmetern hervorragend als TUMO-Zentrum eignen würde. Im nächsten Schritt sollen nun Partnerschaften für die Finanzierung und Umsetzung aus dem Bereich Politik und Wirtschaft entwickelt werden.

Foto: Eröffnung TUMO Berlin im Jahr 2021 durch die KfW-Gruppe

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