Eltern & Jugendliche

Frühe KI Bildung mit wissenschaftlicher Begleitung

"KI begreifen"

Frühe KI Bildung mit wissenschaftlicher Belgeitung

Pilotprojekt „KI begreifen“ für Grundschulkinder im MINT-Zentrum Hirschaid

Mit der neuen Workshopreihe „KI begreifen“ startet das MINT-Zentrum Hirschaid ein Pilotprojekt zur frühzeitigen Auseinandersetzung von Kindern mit Künstlicher Intelligenz.
Unser Ziel ist es, Kindern einen altersgerechten, reflektierten und selbstbestimmten Zugang zu einem der zentralen Zukunftsthemen unserer Zeit zu ermöglichen.

Warum KI bereits in der Grundschule?

Künstliche Intelligenz begegnet Kindern längst im Alltag, in Apps, Sprachassistenten, Suchmaschinen oder Spielen.

Dennoch wird das Thema in der Grundschule bislang meist nur punktuell behandelt. Durchgängige, systematisch aufgebaute außerschulische Angebote für diese Altersgruppe sind selten. Auch wissenschaftlich begleitete Evaluationen zum tatsächlichen Kompetenzerwerb sind in diesem Bereich bislang kaum verbreitet.

Hier setzt „KI begreifen“ an.

Für wen ist das Modul gedacht?

Die KI-Lernmodule richten sich an Kinder zwischen 8 und 11 Jahren.
Der Ansatz ist bewusst niedrigschwellig und spielerisch gestaltet. Statt technischer Überforderung stehen im Mittelpunkt:

  • Neugier
  • Verstehen
  • kritisches Hinterfragen

Die Kinder erfahren:

  • was Künstliche Intelligenz ist
  • wie Computer Informationen verarbeiten
  • worin sich menschliches Denken und algorithmische Entscheidungen unterscheiden
  • wo KI ihnen im Alltag begegnet

Wie wird gelernt?

Die Workshopserie verbindet Grundlagen der Informatik mit zentralen Konzepten der KI.
Die Formate sind praxisnah und hands-on gestaltet. Die Workshops finden über einen längeren Zeitraum statt. So entstehen nachhaltige Lernprozesse, die bei isolierten Einzelterminen kaum möglich wären.

Gearbeitet wird mit:

  • kreativen Aufgaben
  • analogen und digitalen Experimenten
  • Spielen
  • Zeichnungen
  • gemeinsamer Reflexion

Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Fokus steht das Begreifen von Zusammenhängen. Ziel ist es, grundlegende Funktionen von KI-Systemen spannend, didaktisch reduziert und fachlich korrekt zu vermitteln.

 


Kreativ und digital:
Beim Pilotprojekt „KI begreifen" im MINT-Zentrum Hirschaid erkunden Grundschulkinder spielerisch die Grundlagen Künstlicher Intelligenz – hier beim digitalen Zeichnen am Laptop


Gemeinsam denken, gemeinsam verstehen:
In analogen Gruppenübungen setzen sich die Kinder aktiv mit zentralen KI-Konzepten auseinander – begleitet von Wissenschaftlerinnen der Universität Bamberg.


Pixel für Pixel:
Am Laptop entstehen erste digitale Kunstwerke – Grundschulkinder erkunden im MINT-Zentrum Hirschaid spielerisch, was ein Computer aus ihren Ideen macht.


Wissenschaftlich begleitet und systematisch evaluiert

Ein zentrales Element des Pilotprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg.

Untersucht werden unter anderem:

  • der Kompetenzerwerb
  • der Abbau von Fehlkonzepten
  • Motivation und Interesse
  • die Praxistauglichkeit der Materialien

Die Ergebnisse fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Konzepts ein.

Eltern bewusst einbezogen

Eltern spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Kinder in digitaler Bildung zu begleiten.
Deshalb werden sie am letzten Workshoptag aktiv eingebunden. Sie erhalten Einblick in Inhalte und Arbeitsweisen und erleben, wie ihre Kinder sich mit dem Thema KI auseinandersetzen. So entstehen Gespräche über KI auch im familiären Umfeld.

Stimme aus der Wissenschaft

„Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, die uns schon jetzt immer mehr im Alltag begegnet. Entsprechend sollten auch Kinder eine grundlegende Vorstellung von der Funktionsweise, Potentialen, aber auch Grenzen und Risiken von KI haben. Im vom Bundesministerium für Bildung geförderten Projekt MINT-LinK entwickeln wir entsprechend Workshops, um Kindern zentrale Konzepte von KI spielerisch zu vermitteln. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem MINT-Zentrum Hirschaid einen idealen Partner für unser Angebot haben“, so Prof. Dr. Ute Schmid von der Universität Bamberg.

Projektkontext und Start

Das Pilotprojekt entsteht im Rahmen des Projekts MINT-LinK in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg.
Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die ersten Workshops starteten im Januar 2026 und markieren den Auftakt zur praktischen Erprobung der entwickelten Materialien in Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region.
Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse in weitere Bildungsangebote des MINT-Zentrums einfließen und Impulse für die Bildungslandschaft geben.

Prof. Dr. Ute Schmid
Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, die uns schon jetzt immer mehr im Alltag begegnet. Entsprechend sollten auch Kinder eine grundlegende Vorstellung von der Funktionsweise, Potentialen, aber auch Grenzen und Risiken von KI haben. Im vom Bundesministerium für Bildung geförderten Projekt MINT-LinK entwickeln wir entsprechend Workshops, um Kindern zentrale Konzepte von KI spielerisch zu vermitteln. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem MINT-Zentrum Hirschaid einen idealen Partner für unser Angebot haben“, so Prof. Dr. Ute Schmid von der Universität Bamberg.
Prof. Dr. Ute Schmid
Leiterin der Cognitive Systems Group an der Universität Bamberg

Projektkontext und Start

Das Pilotprojekt entsteht im Rahmen des Projekts MINT-LinK in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg.
Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die ersten Workshops starteten im Januar 2026 und markieren den Auftakt zur praktischen Erprobung der entwickelten Materialien in Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region.
Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse in weitere Bildungsangebote des MINT-Zentrums einfließen und Impulse für die Bildungslandschaft geben.